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Restaurant und Gastronomie News
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Archive for the ‘News’


Published June 5th, 2014

Deutsche Urlauber beim Restaurantbesuch spendabler als zu Hause

Die deutschen Restaurantgäste vergeben nach wie vor Höchstnoten für die einheimische Gastronomie. Trotzdem geben sie in ihrem Urlaub im Ausland teilweise deutlich mehr pro Restaurantbesuch aus als zu Hause.

Das ist das Ergebnis des aktuellen Bookatable GastroKOMPASS, der quartalsweise vom forsa Institut in Kooperation mit Bookatable, dem Service rund ums Essen gehen für Gäste und Restaurants, erhoben wird. Demnach geben 42 Prozent der befragten Auslands-Urlauber an, dass ihre Preisbereitschaft für ein Essen während des Urlaubs größer ist als in Deutschland. Vor allem jüngere Restaurantbesucher unter 30 Jahre sind in den Ferien spendabler als daheim – 51 Prozent von ihnen planen dies von vorneherein in ihr Urlaubsbudget mit ein. Dabei sind die Unterschiede in der qualitativen Bewertung von deutschen und ausländischen Gastronomen nicht gravierend. Denn sowohl was Preis-Leistung als auch Qualität von Speisen und Service betrifft, werden beide von den Urlaubern mehrheitlich gleich gut bewertet. Insgesamt erreichte die deutsche Gastronomie den guten GastroKOMPASS-Index von 1,9, was nach dem Schulnoten-Prinzip eine Top-Bewertung bedeutet.

Mehr Geld für Pasta, Basta!

Interessant: Es sind die jungen Urlauber, die im Restaurant am großzügigsten sind. Denn während “nur” 37 Prozent der 45 bis 59-jährigen mehr ausgeben als zu Hause, sitzt bei den unter 30-jährigen jedes zweite Portemonnaie lockerer als in heimatlichen Restaurants.

Urlauber, die in Italien das Leben genießen, sind indes besonders spendabel: 48 Prozent der Befragten, die ihren letzten Urlaub in Italien verbrachten, geben mehr für ihren Gastronomiebesuch aus, während dieser Anteil in Spanien gerade einmal ein Drittel und in der Türkei nur 27 Prozent der Befragten beträgt.

Zufriedenheit mit deutscher Gastronomie weiter auf extrem hohen Niveau

Wie schon in den letzten Ausgaben des Bookatable GastroKOMPASS ist die Zufriedenheit der Gäste mit dem letzten Restaurantbesuch in Deutschland sehr hoch. Während mehr als acht von zehn (82 Prozent) für diesen ein “gut” oder “sehr gut” vergaben, äußerte sich ein Prozent negativ. Besonders hoch in diesem Zusammenhang ist die Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungsverhältnis, das ebenfalls 82 Prozent der Befragten positiv heraushoben. Insgesamt gaben die Deutschen im Untersuchungszeitraum (April 2014) 23,80 Euro pro Gastronomiebesuch aus – am meisten übrigens in Ostdeutschland. Trotzdem fiel der Durchschnittswert diesbezüglich im Vergleich zum letzten GastroKOMPASS im Februar um durchschnittlich 1,70 Euro pro Besuch.

Service nach wie vor ein gastronomisches Gütesiegel

Neben den finanziellen Aspekten werden weiterhin auch Service und Qualität der Speisen ausnehmend positiv wahrgenommen. 83 Prozent waren demnach mit der Bedienung in deutschen Restaurants zufrieden, wobei vor allem die Freundlichkeit des Personals heraus stach – fast die Hälfte aller Gäste vergaben in dieser Kategorie eine glatte Eins. Mit etwas Abstand folgen Kriterien wie Schnelligkeit und Aufmerksamkeit der Bedienung, für die es “nur” von 27 Prozent der Befragten die Top-Bewertung gab. Insgesamt am besten schnitt übrigens die Speisequalität aus Sicht der Gäste ab – 90 Prozent stuften diese als “gut” (53 Prozent) oder “sehr gut” (37 Prozent) ein.

“Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt, dass deutsche Gastronomen nach wie vor sehr vieles richtig machen, wenn es darum geht, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Die Zufriedenheitswerte der Gäste sind in allen Bereichen herausragend. Ausländische Restaurants sind hier ganz offensichtlich nicht besser aufgestellt und profitieren bei der Preisbereitschaft nur vom euphorischen Urlaubsgefühl ihrer Gäste,” so Christina Tachezy, Regional Director DACH bei Bookatable in Hamburg.

Published April 24th, 2010

Sternekoch Eckart Witzigmann für Lebenswerk ausgezeichnet

Österreichs Spitzenkoch Eckart Witzigmann erhält anlässlich der “S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards” am 26. April 2010, in London den Ehrenpreis für sein Lebenswerk

Eckart Witzigmann Eckart Witzigmann – Foto: Hans Konzett

Die österreichische Kochlegende Eckart Witzigmann, dessen Restaurant “Aubergine” zu den ersten mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants außerhalb Frankreichs gehörte, erhält die begehrte Trophäe für seinen außergewöhnlichen Beitrag zur europäischen Spitzengastronomie. Damit reiht sich Witzigmann in einen Kreis hoch dekorierter Spitzenköche ein.

Zu den letzten Starköchen, die den Preis für ihr Lebenswerk in Empfang nehmen durften, gehörten die Jahrhundertköche Paul Bocuse und Joel Robuchon sowie die internationalen Spitzenköche Gualtiero Marchesi, Albert und Michel Roux und Alice Waters.

Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der World’s 50 Best Restaurants Academy ausgewählt, zu denen 26 der renommiertesten Fachjournalisten im Gastronomiebereich gehören. Hannes Konzett, Vorsitzender der schweizerisch-österreichischen Jury, kommentierte die Wahl Witzigmanns wie folgt: “Eckart Witzigmann ist einer der am meisten herausragenden Spitzenköche weltweit. Seine Restaurants Tantris, Aubergine und aktuell sein Gastro-Konzept Hangar-7 in Salzburg setzten internationale Maßstäbe.

Mit seinem sozialen Engagement im Rahmen der Gruppe “Spitzenköche für Afrika” sammelte er in den letzten beiden Jahren über eine halbe Million Euro für Karlheinz Böhm’s Stiftung “Menschen für Menschen”. Nicht zuletzt auch deshalb hat Eckart Witzigmann – “der Chef” – diese Auszeichnung für sein Lebenswerk mehr als verdient.” Paul Wootton, Herausgeber des britischen “Restaurant Magazine”, das die Auszeichnung ins Leben rief und veranstaltet: “Eckart ist einer der großen kulinarischen Wegbereiter unserer Zeit mit einer ungeheuren natürlichen Begabung und einer außergewöhnlichen Erfindungsgabe für neue Konzepte. Wir freuen uns, ihn zur Gruppe der weltweit renommiertesten Spitzenköche zählen zu dürfen.”

Die Zeitschrift “Restaurant Magazine” ist die führende britische Fachzeitschrift für Gastronomen und Profiköche. Sie führt seit 2002 die “World’s 50 Best Restaurants” durch. Die Zeitschrift “Restaurant Magazine” ist allein für Organisation der Awards, Auszählung der Stimmen und Erstellen der Liste verantwortlich.

Published February 18th, 2010

Umsatzeinbruch bei Gastronomie und Hotels

Hotellerie und Gastronomie kämpfen mit den Nachwirkungen der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, setzte die Branche 2009 nominal 4,1 Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum, real schlug ein Minus von 6,1 Prozent zu Buche.

Vor allem die Hotellerie leidet unter der Wirtschaftsflaute. Die Hotels, Gasthöfe und Pensionen mussten einen nominalen Umsatzverlust von 6,0 Prozent, real 8,1 Prozent, verkraften. In den Restaurants, Cafés und Kantinen ging der Umsatz um nominal 3,3 Prozent und real um 5,2 Prozent zurück.

“Das ist der stärkste Umsatzeinbruch seit 2003″, erläutert Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen. “Am meisten von der Krise betroffen sind die Betriebe, die in nennenswertem Umfang vom Firmengeschäft abhängig sind.” Die Unternehmen hätten mit umfassenden Budgetkürzungen auf die sinkende Nachfrage reagiert.

Auch der private Konsument achte sehr genau darauf, was er wofür ausgebe. “Zwar haben Feriendestinationen wie die Nord- und Ostseeküste 2009 vom Trend zum Deutschlandurlaub grundsätzlich profitiert. Aber auch wenn nicht am Urlaub gespart wurde, dann doch sehr wohl im Urlaub“, sagt Fischer. „Auch die Weihnachtsmenüs fielen im letzten Jahr häufig bescheidener aus”, erklärt der DEHOGA-Präsident Fischer den Umsatzrückgang in der Gastronomie im Dezember von nominal 4,4 Prozent (real -5,9 Prozent). Die Lage für die Gastronomie habe sich zum Ende des Jahres insbesondere durch den harten Winter deutlich verschlechtert.

“Die nächsten Monate werden für viele unserer Betriebe noch einmal hart”, glaubt Fischer. “Stärker als andere Branchen sind Hotellerie und Gastronomie auf ein gutes Konsumklima angewiesen. Bürger wie Unternehmer brauchen Planungssicherheit statt Verunsicherung.”

Published February 9th, 2010

Mittagessen im Restaurant

Wo kann man mittags im Restaurant gut essen?

DER FEINSCHMECKER testet Großstädte auf attraktive Mittagsangebote Wohin am Mittag, wenn man richtig gut essen möchte? Gar nicht so einfach, wie das Hamburger Lebensart-Magazin DER FEINSCHMECKER in seiner März-Ausgabe berichtet.

Viele Spitzenrestaurants in deutschen Großstädten machen nämlich mittags gar nicht erst auf. Gesunkene Umsätze und geänderte Essgewohnheiten sind an dieser Entwicklung schuld. Ausgedehnte Geschäftsessen waren gestern, heute muss es schnell und günstig sein. Die Zeitschrift nennt die Toplokale, die auch mittags das volle Programm für Genießer bieten, dazu oft einen erschwinglichen Business Lunch. 25 Adressen zwischen Hamburg und München wurden von der Zeitschrift ausgewählt. “Besonders junge deutsche Köche haben inzwischen bewiesen, dass man Mittagsgäste mit abwechslungsreichen Konzepten anlocken kann”, schreibt das Blatt. Auch wenn diese schon nach einer Stunde die Rechnung verlangen. Die neue Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist ab Mittwoch, 10. Februar 2010, im Handel.

Published January 13th, 2010

Gerard Depardieu – Hobby-Winzer und Feinschmecker

Deutscher Riesling schmeckt ihm besonders gut am Morgen, und er könnte sich gut vorstellen, ein paar Hektar Rebfläche hierzulande zu beackern – Gérard Depardieu ist nicht nur Schauspieler, sondern auch leidenschaftlicher Winzer, dem ein kleines Imperium mit Gütern in der Toskana, in Bordeaux, Marokko, Spanien und Argentinien gehört.

Sein neuer Streich ist die prickelnde “Cuvée Princesse” in Zusammenarbeit mit Bouvet-Ladubay. “Früher habe ich viel getrunken, um den Wein zu vergessen”, sagt er im Interview mit der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER. Jetzt trinke er eher wenig. “Wenn der Wein gut ist, beobachte ich ihn, höre ihm zu. Einen Wein mit Menschen zu teilen, macht vernünftig und glücklich.”

Und während beim Film immer mehrere die Verantwortung tragen, sei er beim Weinmachen oder auch in der Küche (Depardieu hat zwei Restaurants in Paris) ganz allein, müsse sich beim Kochen wie beim Weinmachen auf sein Gespür verlassen. Dem Hobbykoch macht vor allem die Molekularküche Angst. “Ich liebe Huhn, das noch aussieht wie ein Huhn. In meinen Restaurants weiß ich genau, wo jedes Produkt herkommt, kenne jede Herkunft.” Angst mache ihm auch die Großindustrie mit dem Einsatz von Medikamenten, empört er sich. “Mein Körper ist doch kein Mülleimer.”